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Der Höhepunkt am Montag den 6.3. war ein "Tanz
der Huren" in der Fabrik. Dazu hatten den ganzen Tag schon Mädels mit für das
März-Wetter viel zu wenig Kleidung fröstelnd um die Auftritte der Seeräuber-Jenny herum gestanden.
Ab 16 h durften sie endlich losfetzen. Sieben Mal tanzten sie ihre super Choreographie. In den Pausen
stürzten sich die Komparsen auf die Mädels, um Selfies mit ihnen drumherum zu machen. Ich hielt mich
vornehm zurück, bekam aber von Jürgen diese Szene hier dann geappt:

Komparse in einem Filmausschnitt zu sein, heißt, diesen
Filmausschnitt "komplett" zu sehen. Wir haben alle Abläufe in mehreren
Einstellungen mitbekommen. Wir saßen im beeindruckenden Inventar. Wir sahen die
Pannen der Sprechrollen - und erlebten im Gegenzug zeitweise bessere schauspielerische
Momente, als sie vermutlich in den Film einfließen.
Ich erlebte als Komparse, was ich mir immer schon dachte: Bei
einem Filmdreh mitzumachen ist, wie eine Woche sich in einer unbekannten Stadt
aufzuhalten und sie in dieser Zeit zu erkunden. Der Kinofilm nachher ist nur wie eine Zwei-Stunden-Führung durch diese
Stadt. Bloß ein kommerziell fokussiertes Zehntel der tatsächlich gedrehten
Inhalte, der möglichen guten Filmbilder kommt da zum Zuge.

Die Kameraleute vom SWR drehten Unmengen mit uns Komparsen
- Szenen und Interviews. Die Doku wird "irgendwann" im SWR gesendet werden - ich
vermute, zum Markt-Start des Kinofilms, also erst 2018. Und ich vermute, diese Doku verpasse ich. Und von all der Pracht, die das Team in die Kamera raffte,
bleiben nach meiner Befürchtung beim fertig geschnitten Doku-Bericht nur
Splitter übrig

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