| An den
Ratschlag des Komparsen-Vermittlers "Producer´s Friend", ein neutrales Passfoto einzustellen,
hatte ich mich nicht gehalten. Ich stellte ein Foto
ein, mit dem ich schon mal auffiel in der grauen Masse der 500
Komparsen-Passfotos. Auf gut Glück war es ein leicht krimineller, unrasierter
Typ mit einem Fetzenhemd. Es wirkte. Ich bekam im Lauf der Wochen für diesen
Film acht
Rollen-Angebote, auch noch, als ich längst zur unten dann in den Fotos zu
sehenden Rolle eingeteilt war. Links dieser 10.3. - da sollte ich einen
Gefängnis-Insassen spielen. Mein 1,90-m-Sträflingsanzug, schwarzweiß gestreift,
hing schon bereit. Doch der Komparsen-Regisseur Johannes, kaum dass er mich
leibhaftig sah, disponierte um: Du kannst eine ganze Woche als "Arbeiter in Peachumgs Fabrik" mitspielen. Äh, nein danke, für diesen Mindestlohn von 8,50
Euro pro Komparsenstunde mache ich nur so lange mit, wie es für mich als
Abenteuer vorauszusehen ist. Zwei Tage. OK, gebucht war ich. |

Mit diesem Foto kam ich gut an bei der Rollenzuteilung. |

Schal, hochgekrempelte Ärmel, Hosenträger: Ja, ist ok so. |
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