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Unter den Arbeiter- und Bettler- Komparsen
gab es keine Milchgesichter. Alles starke Profile. Ganz anders die
Polizisten-Darsteller (ich habe kein Foto gemacht): Naive glatte Gesichter. Da
haben die Leute vom Casting schon deutlich sortiert.

Die Hälfte der Komparsen waren "Profis":
Sie hatten schon bei zwei bis zehn Filmen mitgewirkt. Ihre Geschichten und Tipps
halfen der anderen Hälfte, den Erstmaligen und Einmaligen (wie vermutlich mir;
ich habe nicht die Absicht, das Komparsendasein viel auszuüben), im passenden
Zuordnen und Einordnen.

Grau in Grau, aber doch stylisch: Der
Ausschnitt des Films, in dem ich Komparse war, erschien mir bestens
ausgestattet. Hier warten wir draußen, und drei Leute haben sich private Jacken
übergezogen. Im Bild unten ebenso: Emanuels Mantel und Jürgens Lederjacke sind
im Film nicht drin.

Männer vorne von links nach rechts:
Hartmut der Mann mit der Postkarte,
hinter ihm mit blauem Stirnband Emanuel, Marcello, Jürgen mit Handykamera, Uwe

Komparsen-Regisseur Johannes (sein Gesicht
wird hier verdeckt) zeigt an einem Replay, wo wir eine Stunde zuvor standen.
Hinten mit Pelzmütze: Gabriel, Zweit-Betreuer der Komparsen aus der Filmakademie
Ludwigsburg.

Vorne rechts Franz der Rocker-Komparse -
bei über zehn Filmen schon als "Alt-Rocker" im Einsatz. Er ist tatsächlich
Mitglied in einem Motorbike-Club und hat, wenn er die Bettler-Kleidung ablegt,
eine Bodybuilder-Statur.
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