Dreharbeiten
   

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Für den Hauptdarsteller - ein mir nicht bekannter Mensch, von dem Freunde der Tatort-Serie aber lobend berichteten - war dieser Stuhl reserviert. Okay, er blieb weitgehend leer. Es gab gefühlt fünf weitere Stühle am Set, die meist fast alle besetzt waren. Die hob eine trampelige Frau - die ich nie etwas sonst hochheben sah, die keine Anweisungen zu irgendetwas gab außer zu diesen Stühlen, die möglicherweise die gesamte Zeit am Set ineffektiv und tatenlos präsent zu sein schaffte - immer mal wieder hoch, sagte zu uns gelegentlich darauf sitzenden Komparsen, die Stühle seien für die Regie, um sich dann auf einen solchen von ihr freigehobelten Stuhl zu setzen. Wie solche Gestalten in einem Drehteam zu verbleiben schaffen, bleibt mir unklar.

Links der Mensch redete so viel auf die uns als Regisseurin vorgestellte Frau ein - Friederike, hier mit brauner Weste in der Mitte - dass ich den Eindruck habe, er trug die Hälfte zur Regie bei und verlangsamte dabei das Geschehen enorm. Neben diesem Menschen, im weißen Hemd, steht der Hauptdarsteller.

"American Sniper" heißt für mich der Schlüssel-Kriegs-Film über Heckenschützen. Hier nun war ein solcher Fern-Schießer auf dem Dach im Einsatz, auf das mein Finger deutet. "Stadt in Angst" wird wohl der Titel diesese Tatort-Stuttgart-Films.

Anna, das Opfer. Mit Schussloch in der Jacke, die damit unbrauchbar wird. Ich meine, ihr Erschießen wurde zweimal gedreht...